Die Zither ist ein Saiteninstrument, das im 19. Jahrhundert als Volksmusikinstrument entstand und mit zahlreichen anderen europäischen Zithern in Verbindung steht. Im ausgehenden 19. Jahrhundert hielt die Alpenländische Zither Einzug in die Salons des europäischen Bürger-tums. Nach den Weltkriegen wurde ihre Bauweise weiterentwickelt bis zum heutigen Konzertinstrument in historischen Aufführungen und in der zeitgenössischen Musik.
Die Konzertzither hat 5 Griffbrettsaiten und bis zu 37 Freisaiten.
Das Einstiegsalter beträgt etwa 6 Jahre.
Hackbretter sind Saiteninstrumente, die nach der Art der Tonerzeugung auch zu den Schlaginstrumenten gezählt werden. Zwischen Nordamerika, West- und Osteuropa, dem Mittleren und dem Fernen Osten sind regional unterschiedliche Formen von Hackbrettern verbreitet. Unter der deutschen Bezeichnung „Hackbrett“ werden im engeren Sinn Formvarianten verstanden, die in der alpenländischen Volksmusik beheimatet sind.
Die Harfe ist ein Zupfinstrument und gehört zu den ältesten Musikinstrumenten. Im alten Ägypten gab es sie schon vor 5.000 Jahren. Seither wurde die Harfe laufend weiterent-wickelt.
Bei uns haben die meisten Harfen 47 Saiten, in Südamerika haben sie 36 Saiten.
Die Saiten sind auf eine Art Rahmen gespannt. Damit man sich dabei weniger verirrt, sind bestimmte Saiten rot oder blau. Der Rahmen besteht aus einer starken Säule. Im Fuß haben einige Harfen Pedale, mit denen man die Klanghöhe um einen halben oder einen ganzen Ton verändern kann.
Harfen spielt man entweder als Soloinstrument, im Ensemble oder in Symphonieorchestern. Auch in der Volksmusik werden Harfen verwendet, sogenannte Volksharfen. Diese sind kleiner und haben weniger Saiten.
Die bekannteste und einfachste Form der Gitarre ist die Konzertgitarre, auch als Spanische Gitarre bekannt. Sie wird vor allem für Klassische Musik, aber auch für Flamenco und Liedbegleitung genutzt.
Die Kontragitarre hat zwei Hälse, und zwar einen ganz normalen Gitarrenhals mit sechs Saiten sowie einen zweiten Gitarrenhals, der aber kein Griffbrett hat. Dafür hat der zweite Hals bis zu neun zusätzliche, frei schwingende Basssaiten. Die Kontragitarre hat eine lange Geschichte und viele berühmte Gitarristen schwören auf die Kontragitarre, die für einen fantastischen Sound sorgt.
Die Mandoline ist ein Zupfinstrument italienischen Ursprungs, das seit dem 17. Jahrhundert in der Welt der Lauteninstrumente bekannt ist. Gespielt wird die Mandoline mit einem Plektrum aus Kunststoff oder Horn (im 19. Jahrhundert aus Schildpatt).
Historisch gesehen schlägt die Mandoline eine Brücke vom Barock bis zur Postmoderne. Dabei tritt sie sowohl als Solo- als auch als Orchester-instrument in Erscheinung. So gab es bereits im 18. Jahrhundert namhafte italienische Mandolinen-virtuosen und es wird berichtet, dass die Mandoline das Modeinstrument der Pariser Salons war. Auch heute noch gibt es z.B. mit Avi Avital einen international bekannten Virtuosen mit einem prominenten Plattenvertrag.
